
hallo, ich bin anna
Gestalterisch tätig zu sein, bedeutet für mich, Herstellungsverfahren und Rohstoffverbrauch kritisch zu hinterfragen, soziale Ungerechtigkeiten abzubauen, Neues auszuprobieren, offen zu sein und einen Weg zu finden, der mich und andere positiv und optimistisch in die Zukunft blicken lässt.
Menschen, die mich gut kennen, würden mich wahrscheinlich als quirlige und lebensfrohe Person beschreiben. Tatsächlich freue ich mich gerne über die kleinen und großen Dinge des Lebens und trete wissbegierig neuen Abenteuern entgegen. Nach meiner Ausbildung zur Schreinerin und einigen Arbeits- und Reiseerfahrungen habe ich drei Jahre in Münster an der Akademie für Gestaltung studiert und im Sommer 2023 meinen Abschluss zur Designerin (HWK) gemacht. Mit dem Kleingewerbe „annadventur“ habe ich den Schritt gewagt, mein Können im Bereich Grafik- und Webdesign, Produktdesign und Inneneinrichtung sichtbar zu machen und anzubieten.
Beruflicher Werdegang
Gewerbeanmeldung
- annadventure
- Oktober 2023
Designerin (HWK)
- Akademie für Gestaltung Münster
- März 2022 – Juli 2023
Gestalterin im Handwerk
- Akademie für Gestaltung Münster
- August 2020 – Februar 2022
Ausbildung zur Schreinergesellin
- Firma Kemna in Eppelheim und Berufsschule Schwetzingen
- September 2016 – Juli 2019
Abitur
- Max-Planck-Gymnasium Karlsruhe
- Juli 2015
Auslandserfahrungen
GAIA Kosovo SCI „learning with permaculture“
- European Solidarity Corps
- Oktober – November 2023
Mobilitätsprogramm Erasmus+ „Team Volterra 2020“
- Handwerkskammer Stuttgart
- Januar – März 2020
auslandserfahrungen

"learning with permaculture"
Oktober - November 2023
Die „European Solidarity Corps“ ermöglichen jungen Europäerinnen und Europäern, sich an sozialen und gemeinnützigen Projekten in Europa und zum Teil darüber hinaus zu beteiligen und zu engagieren.
So erfuhr ich von dem Projekt „Learning with Permaculture“, welches von „GAIA Kosovo SCI“ angeboten wurde und in Bozevce im Kosovo stattfand.
Bozevce ist ein sehr kleiner Ort in der Nähe von Gjilan. Dort wurde ein altes Anwesen mit etwas Land im Sinne und mit den Werten der Permakultur hergerichtet und aufgebaut. Derzeit wohnen vier Menschen dort, die uns sehr herzlich willkommen geheißen haben und immer wieder Gruppen für Projekte beherbergen. Wir sind 12 Freiwillige aus unterschiedlichen Ländern und mit verschiedenen Hintergründen.
Gemeinsam bauen wir Naturstein- und Altholzmauern (siehe links im Bild), legen Beete an, kochen und gestalten verschiedene Dinge, die den Außenbereich erweitern sollen. Dabei sind unter anderem Holzscheiben mit den Prinzipien der Permakultur und Fragen zum Reflektieren entstanden (siehe oben rechts).
Ich bin sehr dankbar für diese Projekterfahrung! Insbesondere der respektvolle und herzliche Umgang, die schönen gemeinsamen Momente und die Werte der Permakultur werde ich nah an meinem Herzen tragen.

"Team Volterra 2020"
Januar - März 2020
Über die Handwerkskammer Stuttgart wurde das Mobilitätsprogramm Erasmus+ „Team Volterra 2020“ angeboten. Dafür wurde vor Ort in Italien mit der „Comune di Volterra“, der „Fondazione Cassa di Risparmio di Volterra“, den „GIAN Amici della Natura“ und der „Villa Palagione Centro Interculturale“ zusammengearbeitet, um dieses Projekt zu ermöglichen.
Mit 19 anderen Handwerkerinnen und Handwerkern aus unterschiedlichen Ausbildungsberufen bin ich nach Volterra, Italien, gefahren, um dort gemeinsam im Naturfreundehaus „Il Vile“ zu leben und nach einem kurzen Italienisch-Sprachkurs an verschiedenen Orten und Projekten in Volterra mitzuarbeiten.
Zu fünft sind wir an der Restaurierung einer kleinen Kapelle beteiligt. Unter anderem stellen wir den Ursprungszustand der Eingangstüren wieder her (siehe oben rechts) oder renovieren die Fenster. Aber auch Ausflüge in die Umgebung oder kulturelle Events sind Teil des Projekts. Zum Beispiel der Besuch einer Alabaster-Werkstatt mit anschließendem Workshop, ein Theaterabend, der Besuch des Piaggio-Museums oder ein Ausflug nach Larderello, Valle del Diavolo.
Es war eine schöne und intensive Zeit, während der ich viel gelernt und erlebt habe und wofür ich bis heute dankbar bin.
